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Den richtigen Anbieter für die Mittagsverpflegung an einer Schule zu finden, ist gar nicht so einfach. Oftmals ist der Preis das entscheidende Kriterium bei der Vergabe von Aufträgen für die Verpflegungsleistung. Doch wie kann eine Schule erreichen, dass auch die Qualität des Essens stimmt – und zwar schon bevor ein neuer Caterer in die Schule kommt?
Jede Schule arbeitet nach einem Rhythmus, der durch organisatorische Bedingungen bestimmt ist. Wesentli­che Elemente dieses Schulrhythmus sind: Schulbeginn und Schulschluss, Organisationsform als Halbtagsschule oder Ganztagsschule, Gestaltung des Unterrichtstages, Dauer und Strukturie­rung einer Unterrichtsstunde, Abfolge von Fächern an einem Tag und in der Woche, Anzahl der Fächer und Fach­stunden in einer Woche, Anzahl und Länge der Pausen zwischen Unter­richtsstunden und in der Mittagszeit und die Schülerbeförderungszeit.
Beauftragt durch die niedersächsische Agentur „Ganztägig Lernen“ wurde dieser „Leit­faden Schulverpflegung“ für Ganztagsschulen mit dem Focus auf Niedersachsen er­stellt.
Wir freuen uns über Ihre Mithilfe! Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung anhand des beigefügten Fragebogens mit. Vielen Dank!
Mit dem Forum Ganztagsschule Niedersachsen schaffen wir ein Medium, mit dem Schulen voneinander lernen, indem sie sich gegenseitig unterstützen und helfen. Die zweimal jährlich erscheinenden Hefte richten sich an Steuerungsverantwortliche in und für Schulen, an Kooperationspartner und kommunale Schulträger sowie an alle an Ganztagsschulentwicklung Interessierten.
Diese Handreichung gibt Anregungen für die gemeinsame Gestaltung von ganztägigen Bildungsangeboten an Grundschulen und den in ihnen vertretenen Professionen. Ziel ist es, in sechs bewusst knapp gehaltenen Kapiteln mit entsprechenden Beispielen aus der Praxis darzustellen, wie in Niedersachsen bereits an vielen Standorten gemeinsame Angebote von Schule und Jugendhilfe erfolgreich durchgeführt werden.
Mehr Bildung Mit dem Investitionsprogramm „Zukunft, Bildung und Betreuung“ (IZBB) hat die Bundesregierung die Länder in der Zeit 2003 - 2009 beim bedarfsgerechten Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen unterstützt. Im Rahmen dieses Programms ist in Niedersachsen eine große Anzahl an Halbtagsschulen in Ganztagsschulen umgewandelt worden, wobei vor allen Dingen der Gedanke von mehr Bildung für alle Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Ganztagsschulen ausschlaggebend war.
In der Schullandschaft der Ganz­tagsschulen haben sich vielfältige Kooperationen mit außerschulischen Partnern entwickelt. Sie sind abge­stimmt auf die jeweilige Schule, auf die persönlichen, sozialen und räumlichen Gegebenheiten der Schülerinnen und Schüler und ihrer Umfelder. Sie basieren auf ausdifferenzierten Bil­dungsbegriffen, regionalen Möglich­keiten und lokalen Bedingungen sowie auf Ressourcen, die den ein­zelnen Schulen und Schultypen zur Verfügung stehen.
Die nachfolgende Checkliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bestimmte Fragen können sich im Einzelfall nicht stellen, die Reihenfolge der Bearbeitung kann schulspezifisch unterschiedlich und Bereiche können parallel zu bearbeiten sein. Wesentlich ist, dass für die Beantwortung nachfolgender Fragestellungen ein Zeitplan erarbeitet und eingehalten wird und die Antworten in eine Konzeption und Planung eingehen, bevor mit einer unter Umständen standardisierten Realisierung einer Schulküche begonnen wird.